Werden Sie Aktionär!

Die “Gesellschaft ohne Hoffnung” und “AtlanticVisionCinemaIsland” präsentieren Ihnen ein einzigartiges Wirtschaftskonzept:

Einmalig Weltweit: Die ersten HPs in Form einer Aktiengesellschaft!

Sie sind zwar erbärmlich unkreativ, haben der Welt nichts zu sagen, wollen aber nichtsdestotrotz teilhaben am Ruhm von der “Gesellschaft ohne Hoffnung” und “AtlanticVisionCinemaIsland” und verfügen außerdem über Unmengen an hart erarbeitetem Geld, von dem Sie mangels eigener Ideen nicht wissen, wie Sie es gewinnbringend investieren können?
Keine Sorge, wir helfen Ihnen aus dieser Misere:

Werden Sie Aktionär bei der Gesellschaft ohne Hoffnung oder/ und AtlanticVisionCinemaIsland!

Doch halt! Wollen nicht auch Yuppies Fun und Entertainment?! Nagt auch an Ihnen jeden Tag ihre eigene Dekadenz? Wir durchbrechen die Monotonie deutscher Aktienmärkte  und vertreiben die Langeweile aus deren Gesetzen!

Hier unser revolutionäres Alternativkonzept (jung - dynamisch - erfolglos):

Mieten Sie Aktien!

Denn: Obwohl wir uns bewußt sind, daß jeder Aktionär mit der Aktie Anteil an der Geschäftsführung erwirbt, können unsere sensiblen und narzistische Künstlerseelen (wie bekannt sein dürfte) nichts weniger leiden als stumpfsinnige Ignoranten, die Kafka für eine tschechische Biermarke halten und heiter von ihrem Mitbestimmungsrecht Gebrauch machen wollen, indem sie sich in kreative Angelegenheiten einmischen, von denen sie sowieso keine Ahnung haben können.

Deshalb verkaufen wir unsere Aktien nicht, sondern vermieten sie!
Das bedeutet: Sie bezahlen jeden Monat pro Aktie einen Mindestnennwert von 20 Euro und erwerben dafür das Vorzugsrecht, uns Ihre Vorschläge bezüglich unserer künstlerischen Projekte zu unterbreiten. Sollten wir (was allerdings eher unwahrscheinlich ist) mit Ihren Ideen einverstanden sein, werden wir uns bemühen, diese konkret umzusetzen. Das Copyright übergeht in diesen Fällen automatisch auf uns. Keine Sorge, wir versprechen, den Datenbschutz zu wahren und Ihre Anonymität zu gewähren. Falls Ihre Vorschläge (was zu erwarten ist!) nicht in unser kreatives Konzept passen, geben wir Ihnen die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von drei Tagen Ihre Vorschläge zurückzuziehen. Wenn Sie zu diesem Kompromiss keine Bereitschaft zeigen, wird Ihr Aktienmietvertrag fristlos gekündigt; außerdem verlangen wir eine Aufwandspauschale von 50 Euro.  Wir zahlen keine Dividenten! Jeder Gewinn fließt in neue künstlerische Projekte. Die Freude über unseren Erfolg dürfte Ihnen Dividente und Ente genug sein!

Sie investieren in unseren Erfolg! Mehren Sie aktiva unsere Passiva!

Bei uns wird jeder Euro sinnvoll und wohl organisiert angelegt. Unser Investitionsplan:

1) Anlegen eines Vorrats exquisiter Weine zur Förderung der Inspiration (die G.o.H. wünscht auch ein Jahresabo für Biere diverser rennomierter tschechischer Bierbrauereien)

2) Ausladende Hüte, Goldketten, edle Geschmeide, Rolex-Uhren, Abendkleider, One-Way-Designer-Unterwäsche, Seidengewänder, Purpurmäntel, Herrscherroben, Reichsapfel + Szepter etc., um unser Selbstbewußtsein als Künstler zu heben.

3) Myrrhe und Weihrauch zur Selbstbeweihräucherung (in Anbetracht der steigenden Kosten sind wir bereit, auf Salbei zu verzichten).

4) In einer postindustriellen Gesellschaft muß Kunst auch mobil sein! Deswegen brauchen wir: Kutschen, Galeere + rudernde Sklaven, Zweimaster, Dreimaster, Viermaster, Handelsschiffe, eine Kriegsflotte, Rolls Royces in verschiedenen Farben...

5) Tägliche Nahrungsversorgung durch erlesene Feinkostgeschäfte, da nicht nur unsere Künstlerseelen, sondern auch unsere Mägen sensibel sind (alles aus ökologischem Anbau)

6) Eine geschmackvolle Wohnungseinrichtung, denn auch die Umgebung eines Künstlers beeinflußt sein Schaffen (Kronleuchter, Himmelbett, Damastteppich, Klo aus purem Gold, diamantenbesetzte Zahnbürste... All dies natürlich nicht in einer stillosen Hochhauswohnung, sondern in einem viktorianischem Jagdschloß)

7) Ankauf einer einsamen Insel mittlerer Größenordnung in der Karibik, wo wir die Wintermonate zu verbringen gedenken (weil: die europäische November-Tristesse verstört uns sensible Künstlersselen so sehr, daß wir kreativ gehemmt werden und in nutzloser Dekadenz versinken)

8) kleines Bonbon: Installieren einer Webcam, damit wir regelmäßig Live-Übertragungen von unseren rauschenden Festen senden können, damit unsere hart arbeitenden Sponsoren hart arbeitende Künstler sehen, die nicht etwa dem Müßiggang frönen, sondern alle nur erdenklichen Energien aufwenden, sich zu inspirieren... (Und keine Sorge: Alles, was nicht per Webcam gesendet wird, wird Ihnen die Boulevardpresse gewiß mit Vergnügen berichten...)

9) Engagieren von Revuetänzerinnen, GoGo-Girls, Nacktputzer, Striptease-Shows etc., - nicht etwa, um uns daran sinnlich zu delektíeren, sondern nur, weil solche Vorführungen eine ideale Inspirationsquelle sind, um surrealistische Werke über die philosophisch-existentielle Frage des Seins angesichts der sinkenden Arbeitsmoral in einm bohemianistischen Milieu und die allgegenwärtige Schuld der Gesellschaft als solcher daran zu schildern.

Setzen Sie nicht Ihr Geld in den Sand - setzen Sie auf uns!
Ihr Geld will nicht rollen? - Wir bringen es zum Rollen!
Wir machen Ihre liquiden Mittel zu flüssigen Mitteln!

Schreiben Sie uns eine Mail, wenn auch Sie glücklicher Aktionööör werden wollen:

vincent