
Den Spruch des Monats August kreierte Nadine. Ihre Lyrik ist ein Zweizeiler in zeitlosem Endreim. Das ist ja schon fast ein Wesen:
Wem Du’s heute kannst besorgen, den vernasche nicht erst morgen !
Doch auch Robby ist kreativ und sucht mit seinen lyrischen Ergüssen die kritische Öffentlichkeit: Der Knochen eines Rochen:
Der Rochen kam angekrochen, und sagte zu seinem Knochen: “Schau’ her, Du bist ja gebrochen, was habe ich verbrochen ?” da kam der Knochen und hat gerochen an unserem Rochen, und entgegnete: “Dem, der es zuerst roch, dem kam es aus dem Loch !”, und der Rochen hat gesprochen zu seinem Knochen: “Willst Du mich verlochen, da wirst Du eingelochen !?”
Hier lest Ihr nun den brandaktuellen Beitrag von Annegret van Hinteren. Das Werk wurde von der G.o.H. Jury EINstimmig ;-) zum Gedicht des Jahres 2002 für den Monat Juli gewählt:
Es ist spät in der Nacht,
Die Vöglein schlafen,
Nur die Eulchen erwachen.
Da kommt angeritten,
Ein blutjunger Prinz,
Hält an, an der Eiche,
Befreit sein Gemächt.
Hätt´ er jetzt nicht gepisst,
Ihm würde bald schlecht.
Ich mache Krach
Ich mache Krach Aus ganz bestimmtem Grund Ich brauche das, ’ bleib’ so gesund
Ich mache Krach vielleicht wird so meine Hoffnung/Liebe wieder wach
Ist es still Dann wird mir bang Ich kann einfach nichts Mit mir anfang’
Wird es ruhig, wird’s mir zu ruhig außenrum, besonders in mir drin
Ich schrei’ COME ON Und plärr’ HEY HO Irgendetwas fehlt mir so
Ich schrei’ COME ON Und plärr’ HEY HO Irgendetwas fehlt mir so
Michaela Balllaut hatte mir dieser Tage dieses Poem zukommen lassen. Es wurde zum Poem des Jahres 2003 für den Monat Januar nominiert. Das Gedicht trägt den Titel Ich mache Krach. Urteilt selbst:
...und so sieht Michaela Balllaut aus:

(Allg. Anm.: Nach und nach wird es bald zu JEDEM künstlerischen Beitrag im folgenden ein Foto des jeweiligen Künstlers geben.)
Strafe
machtlos, hilflos, sinnlos
Ich ? du - SIE
Warum?
Aufgeschlitzt, ausgespuckt, tot
ICH ? sie
Darum!
by TwoS
Oh, ja!! Die “offene Bühne” lebt noch! :-) Unten ist ein neues Poem. Gedichtet, verfaßt und erdacht wurde es von Andy Joly. Für näheres zur Autorin selbst folgt einfach dem Link hier!
Was meint Webmaster Robby dazu?: Das Gedicht ist ein stiller Mahner im weiten Meer und hält uns einen Spiegel vor. Es sagt uns:”Komm’ schau schon rein!”
Und was meint ihr dazu? Schreibt dazu was ins Gästebuch.
P.S.: So sieht die Autorin aus, die sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes hinter diesem Poem steht.
Laßt Euch begeistern von diesem output verzweifelter Kreativität ! ...
1. Beitrag: Das sind Auszüge aus einem nie veröffentlichtem Tagebuch. Der Verfasser möchte anonym bleiben.
Tagebuch eines Philosophen:
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22. Februar 2001 |
Leck’ meinen Pimmel, Du Schimmel ! |
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23. Februar 2001 |
Auf zur Truppenthera pie ! |
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24. Februar 2001 |
Gay ! There’s no other way ! |
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25. Februar 2001 |
Gay ! There’s only one way ! |
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26. Februar 2001 |
I was born to keep mankind warm ! |
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27. Februar 2001 |
Heile, heile Hitler ! |
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10. März 2001 |
Gay ! Hey, hey, hey ! |
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11. März 2001 |
Gay ! Olé, Olé, Olé ! |
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12. März 2001 |
Ein liebes Dankeschön an unser Sozialsystem ! |
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25. März 2001 |
Gay ! Alloahey ! |
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26. März 2001 |
Jagt die Weinbrecher ! |
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27. März 2001 |
Leck’ meine Stange, Marianne ! Das ist die deutsche Zuspätroman tik. |
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25. Juni 2001 |
Ich scheiß’ alle zu, muh ! |
Robby zauberte kürzlich ein altes Kunstwerk vergangener Tage hervor; die kubistischen Elemente zeigen Skizzen eines Traumes:
Hier ist ein weiterer Restmüllfetzen:
Der Deutschlandspecht
“Deutschland schlecht”, so sprach’s der Specht, das meint auch Brecht, der tolle Hecht.
Das war ein spontaner Dreizeiler von Nadine. Poesie - zu schade um es wegzuwerfen!
Hoffnung!

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